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xxx 26.07.2012

Eurotunnel: täglich rund 50.000 Passagiere

Eurotunnel: täglich rund 50.000 Passagiere

Am 29. Juli 1987 fiel mit der Vertragsunterzeichnung von Margaret Thatcher und Francois Mitterand der Startschuss für den Bau des längsten Unterwassertunnels der Welt. Genau ein Vierteljahrhundert später wird er in diesem Sommer größere Besucherströme transportieren als je zuvor.

Er überwindet mit drei Röhren den 38 Kilometer breiten Ärmelkanal und erreicht den tiefsten Punkt bei 75 Meter unter dem Meeresboden. Über sieben Jahre lang arbeiteten mehr als 13.000 Arbeiter am Eurotunnel, der gleichzeitig von Frankreich und England aus vorangetrieben wurde. Dabei kam neben zehn weiteren auch eine eigens für dieses Projekt konstruierte und zum damaligen Zeitpunkt weltweit größte Tunnelbohrmaschine (TBM) zum Einsatz. Sie fräste sich mit einem Durchmesser von fast neun Metern durch das Gestein. Als Systempartner konfigurierte und lieferte Rexroth die hydraulische Ausrüstung und die Getriebe für diese Maschine. Auf der englischen Seite nutzten die Bauherren den Aushub von fast vier Millionen Kubikmeter Kreide, um unter der Shakespeare-Klippe nahe Folkestone 36 Hektar Land zu gewinnen. Mehr als 1.000 Tage lang bohrte sich die 250 Meter lange und 1.200 Tonnen schwere TBM beständig durch den Meeresgrund, bis am 1. Dezember 1990 der Durchstich zum französischen Tunnel erfolgte.

 

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