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PI 054-12 Horb, 24.07.2012

In welchen Fächern muss man gut sein?

welchen Fächern muss man gut sein?

Rund um das Thema Ausbildung standen Ausbildungsbeauftragte Myriam Engel und Marc Ade, angehender Zerspanungsmechaniker, den Grundschülern Rede und Antwort.

Grundschüler aus Horb-Dettingen befragten Auszubildenden von Bosch Rexroth

Horb. Wie viele Leute arbeiten bei Ihnen in der Firma? Wie groß ist Ihr Gebäude? Was stellen Sie her? Die Viertklässler nahmen Marc Ade regelrecht ins Kreuzverhör. Der angehende Zerspanungsmechaniker war im Rahmen der Aktion „Kinder fragen, Bosch Rexroth antwortet“ zu Gast in der Grundschule Horb-Dettingen – und gab bereitwillig Auskunft: „Etwa 1.280 Menschen arbeiten bei uns. Das ganze Werksgelände ist so groß wie fünf Fußballfelder. Wir stellen unter anderem Pumpen her, mit denen hohe Öldrücke erzeugt werden. So eine Pumpe ist zum Beispiel in einem Bagger und hilft ihm, seine Schaufel zu bewegen.“

Darüber hinaus beschäftigte das Thema Arbeitsschutz die Schüler: Ist die Arbeit gefährlich? „Nein“, sagte der Auszubildende aus dem 2. Lehrjahr. „Man muss einfach nur genauso aufpassen wie auch sonst im Leben. Außerdem haben wir alle bei der Arbeit eine Schutzbrille, Ohrenschützer, Sicherheitsschuhe und Handschuhe.“ Groß war das Gelächter unter den Neun- bis Zehnjährigen, als einer von ihnen die ihm etwas zu großen Sachen anziehen durfte. Die Kinder erstaunte zudem, dass es zwei Sorten Handschutzcreme gab. Aber auch dieses Geheimnis konnte Marc Ade lüften: „Die eine Creme schützt die Haut während der Arbeit, die trägt man vorher auf. Die andere hilft der Haut, sich nach der Arbeit besser zu erholen.“ Darüber hinaus hatte die Nachwuchsfachkraft Werkzeuge, Bohrköpfe und Metallspäne dabei, um den Schülern einen greifbaren Einblick in die Welt der Metallbearbeitung zu geben.

Natürlich wollten die Viertklässler von Marc Ade auch wissen, ob ihm sein Beruf Spaß mache und ob er anstrengend sei? Und sie machten sich schon Gedanken über ihre eigene berufliche Zukunft: Ab welchem Alter darf man ein Praktikum machen? In welchen Fächern muss man gut sein? Welche Berufe kann man bei Ihnen lernen? Haben Sie mehr Bewerber als Ausbildungsplätze? Und auch ganz wichtig: Wie viel verdient man bei Ihnen?

Am Freitag, 20. Juli, haben die Grundschüler dann im Gegenzug die Ausbildungswerkstatt von Bosch Rexroth in Horb besucht. Dort schauten sie den Auszubildenden an ihren Arbeitsplätzen beim Drehen, Feilen, Sägen und Schrauben zu und verfolgten gespannt, wie Maschinen ihre Metallteile produzierten. Die Aktion „Schüler fragen, Bosch Rexroth antwortet“ ist Teil der Bildungspartnerschaft, die Bosch Rexroth in Horb unter dem Dach der Initiative „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland“ mit Kindergärten und Schulen in der Region geschlossen hat. Ihr Ziel ist es, Kinder frühzeitig für das spannende Thema Technik zu begeistern.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2011 mit 38.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch rund 4,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4.100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de