Inhalt
PI 009-14 04.03.2014

Wachstumschancen nach schwierigem Jahr 2013

Bosch Rexroth verzeichnet Umsatzrückgang in 2013

 Umsatz 2013 bei 5,7 Milliarden Euro

 Stagnation in Europa Hauptursache des Umsatzrückgangs

 Forschungs- und Entwicklungsaufwand konstant geblieben

Lohr – Bosch Rexroth konnte 2013 nicht an den Rekordumsatz von 2012 anknüpfen. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Antriebs- und Steuerungsspezialist nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, nach 6,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Den größten Umsatzrückgang verzeichnete das Unternehmen über die Triade gesehen in Europa. „Durch die langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau hatte sich diese Entwicklung im Auftragseingang bereits Ende 2012 abgezeichnet“, betont Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. Bereits auf der Jahrespressekonferenz im April 2013 hatte Bosch Rexroth ein schwieriges Jahr 2013 angekündigt. „Wir sehen aber seit einigen Monaten eine Stabilisierung im Auftragseingang und gehen für das laufende Jahr wieder von Wachstum aus“, so Tragl.

2013 war von einem weltweit deutlich abgekühlten Investitionsklima geprägt. Entgegen ersten Einschätzungen blieb die Investitionsbereitschaft auch im zweiten Halbjahr eher verhalten. Die Geschäftsentwicklung von Bosch Rexroth spiegelt diese schwierige Situation wider. Das konjunkturelle Tief in Asien, vor allem in China, belastete zum Beispiel die Baumaschinenbranche in sehr hohem Maße. Ein Bereich, in dem Bosch Rexroth traditionell sehr stark vertreten ist und von der Entwicklung daher in besonderem Maße getroffen wurde. Auch die Bergbauindustrie in Südamerika spürte den Nachfragerückgang nach Rohstoffen aus China und wies entsprechend einen deutlichen Rückgang auf. Die USA zeigten im Gegenzug eine erfreuliche Entwicklung, die jedoch allein nicht ausreichte, um an den weltweiten Rekordumsatz von 2012 anzuknüpfen.

„Während wir in Asien 2013 eher einen kurzzeitigen Abschwung sahen, gehen wir in Europa davon aus, dass der Markt das Vorkrisenniveau 2008 erst wieder in einigen Jahren erreichen wird“, so Tragl. Vor dem Hintergrund dieser dauerhaften Verschiebung der Märkte wird das Unternehmen weiter verstärkt an einer ausgeglichenen Umsatzverteilung in der Triade arbeiten.

Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen weiterhin über Branchendurchschnitt

Trotz der schwachen Konjunktur 2013 hält das Unternehmen seine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf dem hohen Vorjahresniveau. Das entspricht einem Umsatzanteil von 6,5 Prozent und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. „Damit legen wir den Grundstein für die weitere Technologieführerschaft“, so Tragl. In Summe stehen bei Bosch Rexroth drei große Trendthemen im Vordergrund: Erhöhte Energieeffizienz, gesteigerte Maschinensicherheit und natürlich Industrie 4.0. „Bei allen drei Herausforderungen ist Bosch Rexroth weltweit führend und gestaltet den technischen Wandel mit“, bekräftigt Tragl.

Auf der Hannover Messe 2014 präsentiert das Unternehmen zahlreiche neue Produkte, die schon in diesem Jahr zum Wachstum beitragen werden. Beim Leitthema der Hannover Messe „Integrated Industry – next steps“ stellt Bosch Rexroth als einer der wichtigsten Treiber dieses Themas konkrete Praxisanwendungen und technische Lösungen für die Verschmelzung der Automatisierung mit der IT-Welt vor.

Die endgültigen Geschäftszahlen für 2013 wird Bosch Rexroth am 7. Mai 2014 in Frankfurt am Main vorstellen und dabei einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 nach vorläufigen Zahlen mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,4 Milliarden Euro (Hinweis: Aufgrund veränderter gesetzlicher Konsolidierungsregularien sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 meldete Bosch rund 5 000 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse

 

Pressesuche


Kontakt

Jana  Benzinger
Maria-Theresien-Straße 23
97816 Lohr a. Main
Telefon: +49 9352 18-1589
Fax: +49 9352 18-1812
jana.benzinger@boschrexroth.de