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PI 070-12 18.10.2012

Neues Werk in Wujin Bosch Rexroth baut Präsenz in China aus

Neues Werk in Wujin Bosch Rexroth baut Präsenz in China aus

Neues Werk in Wujin Bosch Rexroth baut Präsenz in China aus

  • Produkte auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten
  • Ausgeglichene Umsatzverteilung in der Triade angestrebt
  • Investition von rund 83 Millionen Euro

Bosch Rexroth hat im chinesischen Wujin ein neues Werk in Betrieb genommen, das rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt. Um noch schneller auf die speziellen regionalen Anforderungen eingehen zu können, werden die lokalen Entwicklungstätigkeiten ab 2013 in einem eigenen F&E-Zentrum gebündelt. Insgesamt investiert das Unternehmen 83 Millionen Euro in den Ausbau seiner Präsenz in der Region. Bosch Rexroth fertigt in Wujin Komponenten und Systeme der Hydraulik, Lineartechnik sowie Pneumatik.

„Mit unserer Strategie „local for local“ erschließen wir uns zusätzliche Marktsegmente, die von Deutschland aus nicht erreichbar wären. Das sorgt langfristig auch für eine höhere Auslastung in den deutschen Werken“, betonte Dr. Bertram Hoffmann, Mitglied des Vorstands der Bosch Rexroth AG, vor zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. „Über die Fertigung hinaus etablieren wir in Wujin ein F&E-Zentrum für industrielle Anwendungen“, bekräftigte Fo Wai Lau, Geschäftsführer von Bosch Rexroth in China. Ingenieure entwickeln hier im Land auf Basis der Produktplattformen aus Deutschland regionale Varianten, die den Anforderungen der Kunden vor Ort entsprechen.

Bosch Rexroth ist seit mehr als 30 Jahren in China präsent und baut kontinuierlich die lokale Wertschöpfung aus. Das Unternehmen hat dort im vergangenen Jahr einen Umsatz von fast einer Milliarde Euro erzielt und damit das Geschäftsvolumen seit 2005 mehr als vervierfacht. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen im Land rund 3.900 Mitarbeiter. Die Komponenten und Systeme aus dem neuen Werk, das über eine Fläche von rund 70.000 Quadratmetern verfügt, gehen überwiegend in den weltweit größten Markt für Maschinen aller Art.

Einen Schwerpunkt bilden zum Beispiel Systemlösungen für eine höhere Energieeffizienz. In enger Zusammenarbeit mit chinesischen Herstellern entwickelte Maschinenkonzepte verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie bei gleicher Produktivität. China wird nach übereinstimmender Meinung aller Experten im nächsten Jahrzehnt deutlich höhere Wachstumsraten als Europa oder Amerika erreichen.

Die Anlage in Wujin ist Teil der globalen Wachstumsstrategie von Bosch Rexroth. So hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren auch die Kapazitäten in Nord- und Südamerika, Osteuropa sowie Indien erweitert. „Wir streben eine ausgeglichene Umsatzverteilung zwischen den Märkten der Triade an, um regionale Schwankungen besser ausgleichen zu können“, erklärte Hoffmann.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2011 mit 38.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch rund 4,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4.100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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