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PI 050-12 12.07.2012

London in Bewegung: dem Rexroth-Antrieb auf der Spur

London in Bewegung: dem Rexroth-Antrieb auf der Spur

London in Bewegung: dem Rexroth-Antrieb auf der Spur

In diesem Sommer schaut die Welt auf sportliche Höchstleistungen in der Metropole London. Touristen können aber auch technische Höchstleistungen in der Stadt an der Themse entdecken. Einige der kraftvollsten Bewegungen ermöglicht dabei Technik von Bosch Rexroth. So drehen Rexroth-Antriebe das Riesenrad London Eye, betätigen den Klappmechanismus der Tower Bridge und richten die Tore des Sperrwerks an der Themse auf, das die Stadt vor Sturm- und Springfluten aus der Nordsee schützt.

Schon in normalen Jahren lockt Europas höchstes Riesenrad mehr als 3,5 Millionen Besucher an. Sie genießen aus 135 Meter Höhe einen Ausblick auf ganz London. Das Rad mit 32 fast vollständig verglasten Kabinen dreht sich mit 26 cm pro Sekunde. Für eine gleichmäßige Geschwindigkeit sorgen 16 hydraulisch angetriebene Antriebsräder. Besonders wichtig: Alle Antriebsfunktionen sind doppelt ausgelegt, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Durch die langsame Geschwindigkeit können die Passagiere während der Fahrt ein- und aussteigen. Bei klarer Sicht haben die Fahrgäste einen bis zu 40 Kilometer weiten Blick über London.

Ein wesentlich älteres Wahrzeichen von London ist die Tower Bridge. Diese Klappbrücke öffnet sich jährlich bis zu 1.000mal, um Schiffe mit hohen Aufbauten oder Segelmasten passieren zu lassen. Das Öffnen dauert rund eine Minute. Im Rahmen einer Modernisierung projektierte Rexroth die Antriebs- und Steuerungslösung für den Klappmechanismus der rund 1000 Tonnen schweren Brückenteile. Die moderne Hydraulik schützt das historische Bauwerk auch vor Beschädigungen durch LKW-Verkehr. Hydraulisch verstellbare Keile sorgen dafür, dass auftretende Kräfte und Schwingungen gleichmäßig abgeleitet werden.

Ein kurzer Abstecher auf der Themse flussabwärts führt zur Thames Barrier, einem der größten Flutsperrwerke Europas. Das Sperrwerk spannt sich über 520 Meter quer zur Themse und besteht aus zehn beweglichen Toren. Sie liegen unter normalen Bedingungen auf dem Boden des Flusses, damit der Schiffsverkehr störungsfrei passieren kann. Bei Sturm- oder Springfluten drückt die Nordsee aber enorme Wassermengen in die Themse und droht, die britische Hauptstadt zu überschwemmen. Im Rahmen einer schrittweisen Modernisierung lieferte Rexroth die Antriebslösung für das 30 Meter breite Bravo-Tor. Im Gefahrenfall richtet sie das Tor innerhalb von 15 Minuten auf. Weitere acht Tore werden in naher Zukunft modernisiert. Wer das Schauspiel erleben möchte, muss übrigens nicht auf eine Flut warten: Einmal im Monat fahren die Tore zu Wartungszwecken hoch. Die nächsten Termine sind der 6. August und der 4. September.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2011 mit 38.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch rund 4,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4.100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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