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Lohr am Main, 17.10.2012

Freier Wettbewerb der Ideen steigert Ökoeffizienz am effektivsten

Dr. Karl Tragl

Dr. Karl Tragl

Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG

Industrielle Fertigung ist nur zukunftsfähig, wenn sie möglichst wenig Energie und Rohstoffe verbraucht: Im Maschinen- und Anlagenbau ist diese Anforderung längst angekommen.

Viele Unternehmen bringen ökonomische und ökologische Notwendigkeiten zunehmend aus eigener Verantwortung in Einklang – und weil die Maschinenanwender sie fordern. Auf dem Weg dahin gilt es, die Besonderheiten der Branche zu beachten. Anders als der Konsumgüterbereich ist gerade der europäische Maschinenbau hochspezialisiert und mittelständisch geprägt. Kleinserien und kundenspezifische Lösungen in einer Vielzahl verschiedenster Maschinentypen beherrschen das Bild. In diesem extrem heterogenen Markt machen technische Detailvorgaben nur wenig Sinn. Vielmehr zeigt das Beispiel der Maschinenrichtlinie einen für den Maschinenbau sinnvollen Ansatz: Sie hat maschinenspezifische Normen abgelöst und setzt an deren Stelle eine Zielvorgabe und eine Systematik, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Die konkrete Umsetzung liegt in der Verantwortung des Maschinenherstellers.

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Thema Energieeffizienz. Sicher haben die neuen Effizienzklassen von Elektromotoren dazu beigetragen, aber die größten Effekte haben Maschinenhersteller durch innovative Lösungen an anderer Stelle erzielt: Sie senken durch drehzahlvariable Pumpenantriebe den Energieverbrauch der Hydraulik um bis zu 80 Prozent. Innovative Softwarefunktionen für ein intelligentes Energiemanagement steigern Energieeffizienz und Produktivität gleichermaßen. Diese Innovationen sind das Ergebnis eines freien Wettbewerbs der Ideen. Viel mehr als Detailvorschriften befeuern also Zielsetzungen den Wettbewerb um ökoeffiziente Lösungen. Das stärkt den europäischen Maschinenbau im globalen Wettbewerb nachhaltig und entlastet die Umwelt.

Mehr Informationen unter: www.boschrexroth.de

 

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