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Lohr am Main, 09.04.2014

Mehr Vielfalt für mehr Ideen

Dr. Ingo Rendenbach

Dr. Ingo Rendenbach

Innovation ist ein wichtiger Treibstoff unserer Volkswirtschaft. Um ihre Innovationsfähigkeit zu stärken, lassen sich die Unternehmen daher einiges einfallen. Viele setzen zum Beispiel verstärkt auf gemischte Teams, die durch ihre unterschiedlichen Herangehensweisen neue Ideen und Lösungsansätze entwickeln sollen. Insbesondere technisch ausgerichtete Unternehmen bemühen sich zunehmend, mehr Frauen für sich zu gewinnen.

Wer innovativ sein will, braucht gute Ideen. Diese entstehen vor allem dann, wenn unterschiedliche Köpfe zusammenkommen: Frauen und Männer, jüngere und ältere Kollegen, Europäer genauso wie Angehörige andere Nationalitäten. Kurzum: Personen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Herangehensweisen. „Wir setzen auf interkulturelle und interdisziplinäre Teams und dazu gehören selbstverständlich auch Frauen, die ihre besonderen Sichtweisen einbringen, Dinge anders hinterfragen als Männer und ihre eigene Dynamik und Kreativität mitbringen“, sagt dazu Dr. Ingo Rendenbach, Personaldirektor der Bosch Rexroth AG. Daher achte man sehr darauf, dass die Teams im Unternehmen vielfältig aufgestellt seien.

Mit seinem Frauenanteil von derzeit rund 16 Prozent ist der Steuerungs- und Antriebsspezialist noch nicht zufrieden. „Wir müssen noch mehr Bewerberinnen für Bosch Rexroth gewinnen, insbesondere in den technischen Fachrichtungen“, fordert Rendenbach. Das Unternehmen plant daher, Frauen noch intensiver zu umwerben, zu rekrutieren und zu fördern. „Das bedeutet natürlich auch, dass einige Führungskräfte in der Branche ihre Haltung zu den Themen ‚Frauen in der Technik‘ und ‚Frauen in Führungspositionen‘ überdenken müssen“, so Rendenbach weiter.

Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt Bosch Rexroth Mitarbeiter dabei, ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe mit dem Beruf zu vereinbaren. Das beinhaltet neben Teilzeit- und Elternzeitmodellen auch Betreuungsangebote für Kinder sowie pflegebedürftige Angehörige, spezielle Seminarreihen, Mentoring-Programme für Frauen sowie diverse firmeninterne Netzwerke für Frauen und Eltern.

Trotz der gezielten Förderung gilt bei Bosch Rexroth das Leistungsprinzip. „Für die Besetzung einer Führungsposition ist nicht das Geschlecht ausschlaggebend. Für uns zählen allein die Faktoren Qualifikation, Ausbildung und Erfahrung“, betont der Personaldirektor. „Daher sind Frauen, die bei Bosch Rexroth arbeiten, auch keine Quotenfrauen, sondern echte Leistungsträgerinnen.“

Mit den typischen Vorurteilen gegenüber einer gezielten Förderung von Frauen, hat sich Bosch Rexroth bereits intensiv auseinandergesetzt. Eine qualifizierte Stellungnahme zu den gängigen Thesen finden Sie in einem Interview mit Prof. Dr. Désirée H. Ladwig, Ökonomin mit den Forschungsschwerpunkten Personal, Gender-, Diversity- sowie internationales Management. Es ist in der jüngsten Ausgabe des Rexroth Magazins „drive&control“ erschienen - www.drive-and-control.de/diversity

Bildunterschrift: Ingo Rendenbach, Personaldirektor bei Bosch Rexroth.

Mehr Informationen unter: www.boschrexroth.com/press

 

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