Inhalt
17.08.2011

Montage und Handling: Der Faktor Software gewinnt über die gesamte Wertschöpfungskette an Bedeutung

Dr. Steffen Haack, Geschäftsleitung Vertrieb Fabrikautomation der Bosch Rexroth AG

Die Fabrikautomatisierung erlebt derzeit einen folgenreichen Wandel: Die zunehmende Elektrifizierung von Maschinen und Anlagen schafft die Voraussetzungen, immer mehr Funktionen in die Software zu verlagern. Das steigert beim Endanwender Produktivität und Wirtschaftlichkeit für seine Produktion. Aber auch die Wertschöpfungskette des OEM verändert sich dadurch nachhaltig, denn die Engineeringkosten nehmen einen immer höheren Anteil an den Herstellkosten ein. Das gilt gerade für die Anwendungen im Bereich Montage und Handling, denn hier prägen individualisierte Auftragskonstruktionen das Geschäft. Die Kosten für Projektierung, Detailkonstruktion, Montage und Inbetriebnahme übersteigen immer häufiger die Hardwarekosten.

Schnelles Engineering drückt größten Kostenblock

„Analysen zeigen, dass Effizienzsteigerungen im Engineering den größten Beitrag für niedrigere Herstellkosten leisten können“, bekräftigt Dr. Steffen Haack, Geschäftsleitung Vertrieb Fabrikautomation der Bosch Rexroth AG. Mit modernen Software-Tools, etwa im Systembaukasten EasyHandling will Rexroth deshalb Engineering schneller und wirtschaftlicher machen. „Easy Handling reduziert den Zeitaufwand für die Inbetriebnahme elektrischer Achsen um bis zu 90 Prozent auf wenige Minuten“, so Haack. Der Inbetriebnahmeassistent des Antriebs erkennt das elektronische Typenschild des Motors und durch die Eingabe der Seriennummer des Linearsystems greift die Software automatisch auf eine Datenbank mit den individuellen mechanischen Parametern zu. Danach muss der Inbetriebnehmer lediglich eine Handvoll achsspezifischer Daten eingeben und die Achse ist betriebsbereit. „Rexroth hat die gesamte Engineering-Wertschöpfungskette von Montage- und Handhabungssystemen analysiert und alle Möglichkeiten ausgeschöpft, zeitaufwändige Routinearbeiten in die Software zu verlagern. Damit können Hersteller den größten Kostenblock positiv beeinflussen“, betont Haack.

Mehr Informationen unter: www.boschrexroth.com/press

 

Pressesuche



Das könnte Sie auch interessieren

19.07.2016
Statement

Klarer Vorsprung durch intelligente Lineartechnik

Dr. Steffen Haack, Mitglied des Vorstands mit Zuständigkeit für die Business Unit Industrial Applications und Koordination Vertrieb der Bosch Rexroth AG spricht über Fortschritte in der Lineartechnik und wie sie aktuelle Trends in der Fabrik unterstützt.


09.02.2016
Presseinformation

Mehr Rechenleistung für höhere Produktivität

Maschinenhersteller verlagern immer mehr Funktionen in die Software. Die verfügbare Rechenleistung der Steuerungshardware ist dabei ein entscheidender Parameter für den möglichen Funktionsumfang und für kürzere Zykluszeiten. Mit dem Upgrade zur IndraControl L75 mit einem Mehrkernprozessor steigert Bosch Rexroth die Leistungsfähigkeit der Steuerungshardware um mehr als 25 Prozent ̶ bei gleichem Preis im Vergleich zur IndraControl L65. Motion Logic-Systeme können damit die Produktivität weiter steigern.