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ST 006-13 12.03.2013

Neue Wege für den Maschinenbau: Kurze Engineeringzeiten durch Entwicklungspartnerschaften

Gerade in Zeiten nachlassender Konjunktur arbeiten Maschinen- und Anlagenhersteller mit Hochdruck an neuen Konzepten, um im nächsten Aufschwung ganz vorne mit dabei zu sein. Gleichzeitig herrscht bei vielen Unternehmen ein Mangel an Konstrukteuren und Programmierern. „Ein effizienter Weg für unsere Kunden trotzdem in kürzester Zeit die Herausforderung zu meistern, ist die Entwicklungspartnerschaft mit Rexroth“, so Paul Cooke, Leitung Vertrieb und Branchenmanagement Maschinen-, Anlagenbau und Engineering der Business Unit Industrial Applications der Bosch Rexroth AG. “Unsere Branchenspezialisten kennen die jeweiligen Besonderheiten und unterstützen Maschinenhersteller schon ab der ersten Idee mit Engineeringkompetenz und neuen Engineering-Tools.“

Dabei reicht das Spektrum von einzelnen Komponenten bis hin zu kompletten technologieübergreifenden Antriebs- und Steuerungslösungen. Ein Beispiel ist das fein aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von hydraulischen und elektrischen Antrieben unter einer Steuerung. Immer mehr Maschinenhersteller steigern damit die Produktivität und Energieeffizienz. „Die digitalen Regler, ob dezentral im Antrieb oder zentral in der Maschinensteuerung, müssen die Besonderheiten der Hydraulik berücksichtigen“, betont Cooke. „Wer hier bei Null anfängt, benötigt für die Programmierung viele Mannjahre.“ Bosch Rexroth hat zahlreiche Regler für hydraulische Standardaufgaben wie Ziehkissen, Positions-/Kraft-Regelung oder wegabhängiges Bremsen bereits als Funktionsbausteine in die Software der Maschinensteuerungen und intelligenten Antriebe integriert. Das Ergebnis: Die Maschinenbauer müssen diese Bewegungen nicht mehr selbst programmieren, sondern es genügt, sie zeitsparend zu parametrieren. Darauf aufbauend realisieren die Branchenspezialisten von Bosch Rexroth schnell individuelle Bewegungsprofile.

Durch die Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth erzielen Maschinenhersteller auch bei der Energieeffizienz schnelle und nachhaltige Ergebnisse. So leistet der Austausch konventioneller Hydrauliksysteme durch drehzahlgeregelte Pumpenantriebe oft einen entscheidenden Beitrag. „Dazu reicht es aber nicht, einfach das vorhandene Konstantaggregat zu ersetzen und das restliche Hydrauliksystem unverändert zu lassen“, hebt Cooke hervor. Je nach Bewegungsprofil erfüllen nur bestimmte Antriebs- und Pumpenkombinationen die Anforderungen der Anwendung. Die Komponenten müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein und die Software die Besonderheiten der Fluidtechnologie berücksichtigen. Die Experten von Bosch Rexroth zeigen vorab in Simulationen, ob die geforderten Leistungsparameter erreicht werden und wie stark beispielsweise die notwendige Kühlleistung sinkt. Systemspezialisten vereinfachen die hydraulische Steuerung und ersetzen bislang erforderliche Ventile durch Software-Funktionen.

Zu welchen Ergebnissen solche Entwicklungspartnerschaften führen, zeigt Bosch Rexroth auf der Hannover Messe am Beispiel einer Richtpresse: Mit ihr senken die Pressenbetreiber je nach Zyklus den Energiebedarf zwischen 30 und 90 Prozent bei höherer Produktivität. „Und der Hersteller hat durch die Entwicklungspartnerschaft viele Mannjahre im Engineering gespart“, hebt Paul Cooke hervor.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2011 mit 38.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch mehr als 4 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4.100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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