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PI 015-12 07.03.2012

Schneller zum perfekten Druck mit integriertem Registerregler

Schneller zum perfekten Druck mit integriertem Registerregler

Die integrierte Registerregelung verringert die Makulatur, indem sie Registerverschiebungen verhindert.

Engineeringaufwand senken und Makulatur verringern mit Rexroth IndraMotion

Druckmaschinenhersteller setzen bislang häufig ergänzend zur Maschinensteuerung eine Registerregelung mit eigener Hard- und Software in ihren Maschinen ein. Das erhöht die Komplexität, weil zusätzliche Schnittstellen notwendig werden. Diese begrenzen die Performance und erfordern einen hohen Programmieraufwand, den die Hersteller oft extern vergeben. Mit der neuen, in die Systemlösung IndraMotion integrierten Registerregelung vereinfacht Rexroth das Engineering für den Maschinenhersteller. Darüber hinaus nutzt die Registerregelung die hohe Genauigkeit und Funktionalität der Motion Control und greift schon vor dem Auftreten von Registerverschiebungen korrigierend ein.

Den größten Zeitanteil bei der Druckmaschinenherstellung beansprucht heute oft das Engineering – der gesamte Prozess von der Projektierung über die Konstruktion bis zur Programmierung und Inbetriebnahme. Rexroth vereinfacht das Engineering unter anderem mit der in die Systemlösung IndraMotion integrierten Registerregelung. Sie reduziert die Zahl der Systemschnittstellen und vereinheitlicht die Programmierung und Parametrierung der gesamten Druckmaschinenautomation. Ohne zusätzliche Hardware übernimmt das Motion-Logic-System von Rexroth die Registerregelung mittels vorprogrammierten SPS-Bausteinen aus einer lizensierten Technologiebibliothek. So können Maschinenhersteller das Engineering mit eigenen Kapazitäten ausführen und ihr Prozess-Know-how effizient anwenden.

Im Gegensatz zu konventionellen Registerregelungen, die erst aufgetretene Fehler beheben, verhindert die Rexroth-Lösung das Entstehen von Registerverschiebungen. Sie berechnet vorab alle Daten wie Zylinderpositionen, Druckgeschwindigkeit sowie Beschleunigungsrampen und verknüpft diese Vorsteuerung mit der Registerregelung. Das verringert die Makulatur und verkürzt die Einrichtzeiten. Dadurch steigt die effektive Maschinenverfügbarkeit.

Das Lösungspaket für die integrierte Registerregelung von Rexroth deckt verschiedene Druckverfahren und Druckmarkenformen ab. Es umfasst neben den in der Steuerung implementierten SPS-Funktionsbausteinen zur intelligenten Regelung einen Sensor und die einheitliche Bedien- und Diagnoseoberfläche. Der Markenstromsensor bietet eine hohe Auflösung auch bei niedrigen Kontrasten sowie verschiedensten Farben. Der Sensor vermisst bis zu 12 Marken bei einer Bahngeschwindigkeit von maximal 1200m/min. Über das zentrale Bediengerät oder die dezentralen HMIs kann der Drucker den Registerregler einstellen und bedienen.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2010 mit 34.900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5,1 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 51,4 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch mehr als 4 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4.100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

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