Inhalt
PI 043-14 Lohr am Main, 02.06.2014

Kugelschienenführungen: Doppelte Lebensdauer und hohe Ablaufgenauigkeit

Durch die patentierte Einlaufzone und mit mehr tragenden Kugeln in der Lastzone verdoppelt Rexroth die nominelle Lebensdauer seiner Kugelschienenführungen und erhöht gleichzeitig die Ablaufgenauigkeit

Neuer Kugel-Führungswagen BSHP von Rexroth

Die patentierte Einlaufzone der neuen Kugel-Führungswagen BSHP von Rexroth verbessert die Ablaufgenauigkeit von Kugelschienenführungen und damit die Bearbeitungsgüte von Werkstücken. Gleichzeitig verlängern deutlich erhöhte Tragzahlen die Lebensdauer bis zur doppelten Laufzeit. Verfügbar sind die neuen Führungswagen in allen Baugrößen, Ausführungen und Genauigkeitsklassen. Sie passen uneingeschränkt auch auf bereits installierte Profilschienen gleicher Baugrößen.

Die Achse fährt mit hoher Dynamik auf den Rohling zu. Das Werkzeug bearbeitet mit hoher Kraft das Werkstück und in diesem Augenblick unterscheiden sich die neuen Führungswagen BSHP von den bisher bekannten Generationen: Auch unter Belastung tritt nur eine minimale Pulsation des Kugelwagens auf, bei unverändert hoher Präzision in der Bewegung. Hierdurch erhöht sich die Bearbeitungsgüte und Genauigkeit beispielsweise bei spanenden Werkzeugmaschinen, Messmaschinen oder Maschinen für die Glasbearbeitung.

Ebenso hat Rexroth auch die dynamischen Tragzahlen über alle Baugrößen und Varianten um rund 26 Prozent gesteigert, die statischen Tragzahlen sogar um bis zu 50 Prozent. Die dynamischen Tragzahlen sind die Basis für die Lebensdauerberechnungen. Die höheren Ausgangswerte führen zu einer bis um den Faktor zwei erhöhten Lebensdauer. Zusätzlich unterstützen die erhöhten Tragzahlen den Trend zum energieeffizienten Leichtbau bei neuen Maschinenkonzepten, denn bei den neuen Führungswagen können Maschinenbauer bei gleicher Leistung teilweise eine kleinere Baugröße als bisher einsetzen. Das spart Gewicht und Bauraum.

Die Fortschritte in der Ablaufgenauigkeit sowie reduzierte Reibkraftschwankungen erzielt Rexroth durch die patentierte Einlaufzone im Kugel-Führungswagen. Die Stahleinlagen passen sich elastisch an die Betriebslast an. Dadurch laufen die Kugeln harmonisch und ohne impulsartige Belastung in die Tragzone ein. Die Einlaufzone passt sich individuell an die aktuelle Betriebslast des Kugelwagens an.

Die neuen Kugelschienen-Führungswagen BSHP fügen sich auch in den Austauschbau von Rexroth ein, bei dem Anwender Führungswagen und Profilschienen der gleichen Baugrößen beliebig kombinieren können. Das reduziert den Aufwand in der Logistik, der Montage und beim Service über den gesamten Lebenszyklus. Die neuen BSHP Führungswagen in den Baugrößen 15 bis 65 passen uneingeschränkt auch auf bereits installierte Profilschienen.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die rund 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewer-tungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmens-bereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Ver-triebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch inno-vative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse

 

Pressesuche


Kontakt

Nicole von Killisch-Horn
Marktplatz  3
97816  Lohr a. Main
Telefon: +49 9352 18-6474
Fax: +49 711 811 517-1681
nicole.vonkillisch-horn@boschrexroth.de




Das könnte Sie auch interessieren

10.04.2017
Presseinformation

Linearsystem steckt Schweißspritzer und Späne weg

Das ursprünglich kundenspezifisch für einen europäischen Automobilhersteller entwickelte Compactmodul CKK mit der Abdeckung „Resist“ hat Rexroth jetzt in das Standard-Produktprogramm der Lineartechnik überführt. Die einbaufertige Linearachse eignet sich besonders für das Handling von Bauteilen im Rahmen des Schweißprozesses oder bei trockener spanender Bearbeitung. Die neue Abdeckung ist frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen, LABS. In Anschlussmaßen, Konfiguration und Lieferzeiten entspricht die in Serie gefertigte neue Variante den Standardausführungen.


21.03.2017
Presseinformation

Elektromechanische Zylinder von Rexroth halten bis zu 25 Prozent länger

Bei gleichen Baugrößen hat Rexroth die Lebensdauer der Elektromechanischen Zylinder EMC um bis zu 25 Prozent erhöht. Das senkt die Lebenszykluskosten und verringert den Instandhaltungsaufwand für den Endanwender. Gleichzeitig verringert der Hersteller die Mindestlänge der Zylinder und verkürzt den notwendigen Einbauraum um bis zu 22 Prozent. Dadurch können Konstrukteure noch kompaktere Lösungen realisieren.