Inhalt
Lohr am Main, 10.10.2014

Der Wandel als ständiger Begleiter

Ein beschleunigter Technologiewandel, zunehmend regionalisierte Anforderungen und weltweite Trends wie Energieeffizienz oder die digitale Vernetzung der Industrie stellen Unternehmen des Maschinenbaus heute vor Herausforderungen, die sich vor zehn Jahren bestenfalls am Horizont abzeichneten. Spätestens seit dem Shift to Asia ist an die Stelle vergleichsweise dauerhafter Marktbedingungen in reifen Märkten eine hohe Volatilität getreten. Unternehmen können in Zukunft nur noch dann erfolgreich sein, wenn sie diese sich ständig verändernden Bedingungen als Gestaltungsrahmen akzeptieren und lernen, sie zu beherrschen. Bosch Rexroth setzt dabei auf das Zusammenspiel aus Internationalisierung, Individualisierung und interner Optimierung.

Eine Schlüsselrolle bei den Veränderungen nimmt die Verschiebung der regionalen Nachfrage in Richtung Asien sowie Nord- und Südamerika ein. Diese Märkte können mit Export aus Deutschland und Europa heraus nur teilweise erschlossen werden. Zunehmend stellen die Kunden regionale Anforderungen, die sich von denen in Europa unterscheiden. Nur Anbieter, die vor Ort eine eigene Wertschöpfung mit Engineering aufbauen, können diese Kundenwünsche erfassen und schnell genug umsetzen.

Bosch Rexroth verfolgt diesen Ansatz „Local for local“ bereits seit 2005. Der Antriebs- und Steuerungshersteller hat die Produktionskapazitäten in den Wachstumsregionen Asiens und Amerikas erheblich ausgebaut und strebt eine den Marktpotenzialen entsprechende Umsatzverteilung in der Triade an. Dazu hat das Unternehmen regionale F&E-Zentren auf- und ausgebaut, die regional angepasste Produktvarianten auf der Basis weltweiter Plattformen entwickeln. Diese Strategie trägt seit Jahren maßgeblich dazu bei, die gegenüber den anderen Regionen dauerhaft niedrigeren Wachstumsraten in Europa auszugleichen.

Gleichzeitig begann Bosch Rexroth, das Geschäftsmodell auf die neuen Bedingungen und die steigende Nachfrage nach individualisierten Systemlösungen anzupassen. An Stelle seiner klassischen Aufteilung nach Technologien, fokussiert sich der Zulieferer für den Maschinenbau auf vier Marktsegmente: Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Technologie übergreifend wird dort das Branchen-Know-how für Produkte, Module und Dienstleistungen gebündelt.

Diese Ausrichtung auf ständige Veränderung ist eine erhebliche organisatorische Herausforderung. Sämtliche Unternehmensfunktionen, von der Entwicklung über den Einkauf und Produktion bis hin zur Logistik und dem Vertrieb, müssen ihre Geschäftsprozesse und Abläufe darauf ausrichten, dass in Zukunft nur eines sicher ist: der Wandel mit sich verändernden Märkten und Anforderungen.

Mehr Informationen über Bosch Rexroth unter: www.boschrexroth.com/press

 

Pressesuche




Das könnte Sie auch interessieren

09.12.2015
Statement

Da geht noch mehr: In der vernetzten Produktion wird Energieeffizienz weiter steigen

In der künftigen Industrie 4.0 wird es möglich sein, energieeffiziente Maschinenkonzepte auf ganze Fabriken zu übertragen. Wie das aussehen kann, erläutert Dr. Karl Tragl, Vorsitzender des Vorstands der Bosch Rexroth AG:


09.04.2013
Unternehmensinformationen

Bosch Rexroth legt trotz schwachen Marktes leicht zu

Hannover/Lohr – Bosch Rexroth ist im vergangenen Geschäftsjahr wieder gewachsen und hat einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Damit trotzte der Zulieferer für den Maschinen- und Anlagenbau dem Marktrückgang in China und der Rezession in Europa. „Der weltweite Maschinenbaumarkt hat nach zwei stürmischen Erholungsjahren 2010 und 2011 vor allem in der zweiten Hälfte 2012 deutlich an Dynamik verloren", erklärte Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, während der Jahrespressekonferenz auf der Hannover Messe. Für 2013 stellt sich das Unternehmen auf Herausforderungen ein. „Die langfristigen Wachstumstrends bleiben jedoch bestehen“, betonte Tragl.