Hydraulikventile aus dem Standardprogramm: Optimal für Zuverlässigkeit und Sicherheit

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Alle Hydraulikkomponenten für sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen müssen die relevanten Sicherheitsanforderungen erfüllen. Hydraulikventile müssen beispielsweise bei Energieausfall die Grundstellung selbsttätig erreichen. Diese Grundstellung muss ein sicheres Halten gewährleisten und bei Schieberventilen eine ausreichende Überdeckung sicherstellen. Dazu sind nicht unbedingt spezielle Ventile notwendig. Rexroth bietet eine große Bandbreite verschiedener Standard-Ventiltypen, die diese Anforderungen erfüllen und in sicherheitsbezogenen Teilen einer Steuerung gemäß den Anforderungen nach ISO 13849-1 eingesetzt werden können. Die normgerechte Funktion allein reicht aber nicht: Um die Sicherheit einer Steuerung auszulegen und zu bewerten, müssen Konstrukteure verschiedene Kennzahlen beachten, die Rexroth für jede einzelne Baureihe ermittelt hat:

  • Die Mean Time to dangerous Failure, MTTFd, beschreibt die mittlere Wahrscheinlichkeit gefahrbringender Ausfälle von sicherheitsrelevanten Bauteilen einer Steuerung, meist in Jahren angegeben.
  • Für Bauteile, deren Zuverlässigkeit von der anwendungsbezogenen Schalthäufigkeit abhängt, nutzen Konstrukteure häufig statt des MTTFd-Werts den B10d-Wert. Dieser Wert gibt die Anzahl der Zyklen an, nach der 10 Prozent der Bauteile statistisch gesehen gefahrbringend ausgefallen sind.
  • Aus diesen Werten berechnet der Maschinenhersteller die Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalles pro Stunde, PFHd - je niedriger der Wert, desto sicherer ist die Steuerung.

Vorteile:

  • Breites Spektrum an Standard-Ventilen
  • In Funktion und Leistung skalierbar
  • MTTFd für jede Baureihe ermittelt
  • B10d-Wert: mit bis zu 40 Millionen Schaltzyklen verfügbar