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Anwendung
Strahlschneiden mit der IndraMotion MTX
Innovative, neue Fertigungstechniken wie das Wasserstrahlschneiden ermöglichen eine Bearbeitung von sehr harten Materialien ohne den Verschleiß der Schneidewerkzeuge berücksichtigen zu müssen. Einen großen Anteil zur Beherrschung dieser Fertigungstechnik verbirgt sich nicht zu letzt in der CNC-Steuerung. Unsere IndraMotion MTX beherrscht dieses Verfahren mit der neuen Funktion "Rückwärtsfahren auf der Kontur", was zusammen mit der hohen Präzision und der adaptiven Vorschubregelung unseres Steuerungssystems bereits jetzt schon zu erfolgreichen Maschinenkonzepten geführt hat.


Wasserstrahlschneiden
Diese innovative Methode zum trennen verschiedenster Materialien arbeitet mit speziellen Wasserdüsen. Durch Hochdruck wird das Wasser auf eine Geschwindigkeit von bis zu 900m/s beschleunigt die es erlaubt feinste Schnitte in jede Richtung auszuführen. Das verbrauchte Wasser kann nach einer Reinigung über spezielle Mikrofilter wieder dem Prozess zugeführt werden. Durch den Zusatz spezieller Abrasivstoffe (Schneidemittel feinster Körnung) wird sogar die Bearbeitung von Stahl, Titan, Marmor und Glas ermöglicht.


Elektronenstrahlschneiden
Die Elektronenstrahlmaschine arbeitet mit einem schlanken, scharf gebündelten Strahl aus Elektronen. Die Leistungszahlen liegen zwischen einem und 10 kW. Diese Leistung, gebündelt auf eine kleine Oberfläche, ermöglicht, je nach Leistungsdichte und Strahlensteuerung, ein breites Bearbeitungsfeld (bohren, härten, schweißen). Die Möglichkeit der nahezu verzögerungsfreien Ansteuerung des Strahls und die Bearbeitungstiefe von bis zu 200mm sind die entscheidenden Vorteile dieses Verfahrens. Da die Bearbeitung im Vakuum erfolgen muss und lange Evakuierungszeiten vermieden werden sollen, kommen bei diesem Verfahren häufig Schleusensysteme zum Einsatz.


Plasmaschneiden
Beim Plasmaschneiden wird ein Lichtbogen mit Temperaturen bis zu 30000 Grad Celsius erzeugt. Beim Austritt des Lichtbogens wird dieser von einer Kupferdüse gebündelt wodurch die Energiedichte im Plasma derartig erhöht, dass das zu bearbeitende Werkstück an der Auftreffstelle schmilzt. Das Schmelzbad wird anschließend durch einen Gasstrahl weggeblasen, wodurch die Schnittfuge entsteht.Je nach Stromstärke (bis zu 1200 Ampere) ist man so in der Lage, elektrisch leitende Werkstoffe bis zu 200mm zu durchtrennen. Der Vorteil der CNC Plasmaschneidanlagen liegt hauptsächlich in der Schnittgeschwindigkeit, welche ca. 4x so hoch als beim konventionellen Brennschneiden sein kann.


Brennschneiden
Autogenes Brennschneiden ist eine Art des thermischen Trennens mit einem manuell oder maschinell geführten Schneidbrenner.Eine ringförmige Brenngas-Sauerstoff-Flamme (Heizflamme) erwärmt das Werkstück lokal bis auf Zündtemperatur. In der Mitte der Brennerdüse tritt Sauerstoff unter hohem Druck aus und verbrennt den Stahl. Weiterhin treibt er die Schneidschlacke (Oxide und Schmelze) aus der Fuge. In der Industrie werden Brennschneidmaschinen oder auch Roboter zum automatisierten, autogenen Brennschneiden verwendet. Hier kommt auch unsere Schweißsteuerung PSx 6000 zum Einsatz.


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