Marginale Spalte

Schneller am Markt, zuverlässiger im Betrieb

Juli 2014

 

Sieben Softwarelösungen, die den Anwenderalltag effizienter machen.

 
 

1. Per Klick zum Engineering-Erfolg

Mithilfe der Simulationssoftware Simster hat Rexroth bereits Antriebe für Pressen, autarke Kompaktachsen und Unterwasserturbinen projektiert. In der Modellbibliothek sind alle Spezifi ka der hydraulischen und elektrischen Antriebe von Rexroth hinterlegt. Dadurch liefert das Tool schnell und zuverlässig mit wenigen Klicks alle für die Auslegung relevanten physikalischen Ergebnisse wie Position, Kraft und Volumenstrom

2. 12 statt 18 Monate

Der italienische Tiefdruckmaschinenhersteller Cerutti setzte bereits bei der Konzeption seiner Baureihe „Aurora“ auf Simulationsmodelle von Rexroth und vermied so Überdimensionierung bei der Auslegung. In Kombination mit einer komplett wellenlosen Automationslösung konnte Cerutti so die Time-to-Market um ein Drittel senken: Die Auslieferung erfolgte schon nach zwölf statt 18 Monaten.

 

3. Dolmetscher für die Steuerung

Der Maschinenhersteller Kraus Automatisierungstechnik GmbH, spezialisiert auf individuelle Lösungen für Fertigungs- und Prüfaufgaben, kann mithilfe des Open Core Interface mit gleicher Mannschaft doppelt so viele Maschinen programmieren wie vorher. Diese Schnittstellentechnologie verbindet die Automatisierungs- und die IT-Welt, denn Open Core Interface unterstützt eine Vielzahl von Programmiersprachen für die Steuerung, reduziert so den Engineeringaufwand und verkürzt die Lieferzeiten.

4. Simulation für schwere Arbeit

Bei Baumaschinen lassen sich mit einer analytischen Systemsimulation und einer anschließenden modellbasierten, virtuellen Inbetriebnahme die gewünschten Maschinenfunktionen und die Effizienz schon vor dem ersten Tritt aufs Gaspedal optimieren. Über die Simulation der komplexen, sich überlagernden und gegenseitig beeinflussenden Bewegungen der Maschine reduzieren sich die Kosten und die Time-to-Market.

5. Entwickeln unter Druck

Die Zeit drängte: Um die neuen Steuerventile RS15 für kleine Baumaschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen, vernetzte sich ein internationales Projektteam von Bosch Rexroth aus Frankreich, China und Deutschland. Dank Einsatz mehrerer Simulationstools konnte das Team auf eine Musterphase inklusive Aufbau eines Prototyps verzichten und war so ganze sechs Monate schneller in der Entwicklung. Zudem arbeitet das Ventil dank softwaregestützter Auslegung so effi zient, dass Maschinen mit ihm an Bord rund 20 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen.

 

6. Ansätze kombinieren

Rexroth auf die Vorteile von softwareunterstützten Prozessen zurück: Bei der Entwicklung der innovativen Außenzahnradpumpe SILENCE PLUS sorgten Simulationsmodelle dafür, dass die Ingenieure die vielen unterschiedlichen Ansatzpunkte des Konzepts effizient kombinieren und umsetzen konnten. Vorteil für den Kunden: eine extrem zuverlässige und ressourcensparende Komponente.

 

7. Stromkosten im Blick

Condition-Monitoring-Lösungen reduzieren die Betriebskosten bei Windenergieanlagen nachhaltig und machen sie wirtschaftlicher. ACoS, das Advanced Condition Monitoring System von Rexroth, verknüpft weltweit erstmals die Zustandsüberwachung aller Komponenten des Antriebsstrangs und verbindet die Messdaten verschiedener Sensoren. Zusätzlich umfasst ACoS als erstes System weltweit eine German-Lloyd-zertifizierte Schadensdetektion an Rotorblättern, aber auch die Erkennung von Eisansatz sowie ein selbstständiges Wiederanfahren der Anlage bei durch das System ermittelter Eisfreiheit.