Gewappnet für den Ernstfall

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November 2014

 

Die Wahl des richtigen Servicepartners ist entscheidend.

 

Montagmorgen. Der Bediener der Frühschicht schaltet die Maschine ein. Nichts bewegt sich. Maschinenausfall, Produktionsstopp – ein Albtraum! Jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Kein Problem, wenn man sich schon vor einer kritischen Situation geeignete Strategien überlegt hat. Auf der sicheren Seite ist, wer sich frühzeitig informiert und vorbereitet.

Know-how gefragt

Bei Maschinen mit einem System aus Hydraulik und Antriebstechnik, muss ein Servicepartner über technologieübergreifendes Know-how verfügen, um schnell feststellen zu können, wo der Fehler liegt. Gerade im Hydraulikbereich verleitet aber die verbreitete Annahme, es handle sich um eine vergleichsweise „simple“ Technik, dazu, Probleme zu unterschätzen. Zu bedenken ist, dass unsachgemäße Reparaturen die Anlagensicherheit gefährden, Schäden nach sich ziehen und die Sicherheit am Arbeitsplatz verringern können. Hält der Servicepartner die Spezifikationswerte des Komponentenherstellers zur fachgerechten Reparatur nicht ein und umgeht damit gesetzliche Sicherheitsanforderungen, haftet im Schadensfall der Maschinenbetreiber.

Schnell, aber sicher

Steht die Produktion, zählt jede Minute. Daher muss ein Servicepartner nicht nur rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar, sondern auch schnell vor Ort sein. Den Fehler zu finden ist das eine, wichtig ist aber auch, wie schnell er behoben werden kann. Verfügt der Servicepartner über Ersatzteile oder kann er sie rasch beschaffen? Wie lange dauert die Reparatur? Eine Instandsetzung innerhalb von 24 Stunden und ausschließlich mit Originalersatzteilen, stellen nur der Komponentenhersteller und lizensierte Reparaturdienstleister sicher. Wer jetzt „teuer“ denkt, macht häufig eine falsche Rechnung auf, denn Ausfallzeiten aufgrund fehlender Teile, langer Instandsetzungszeiten oder sogar unsachgemäßer Reparaturen erhöhen die Kosten.

Qualität lohnt sich

Ein qualifizierter Servicepartner unterstützt Unternehmen dabei, dass es erst gar nicht zu einem Maschinenausfall kommt. Es besteht die Möglichkeit, die Lebensdauer von Komponenten anhand von Schichtmodellen zu bestimmen. Der Komponentenhersteller hat hier das größte Fachwissen, denn er bezieht die Erfahrungswerte – basierend auf der Auswertung aller Rückläufe – in die Bewertung mit ein. Da sich gegen Ende der so spezifizierten Lebensdauer die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls erhöht, überzeugt ein guter Servicepartner durch das Angebot einer zeitlich perfekt angepassten vorbeugenden Instandhaltung. Er weiß genau, wann die Reparatur einer Komponente kostengünstiger und weniger zeitaufwendig ist als die Neubeschaffung.

In jedem Fall lohnt es sich, nachzufragen, ob bei der Reparatur Originalersatzteile oder nur funktionsfähige Gebrauchtteile verwendet werden, für die kein Gewährleistungsanspruch besteht. Der Komponentenhersteller arbeitet ausschließlich mit Originalersatzteilen. Und technische Weiterentwicklungen fließen auch bei älteren Teilen kostenfrei in die Reparatur mit ein. Instandgesetzte Komponenten sind somit auf dem Serienstand eines Neuteils und werden daher mit einer erneuerten Gewährleistung ausgeliefert.

Fazit: Die Kosten für Instandhaltung und Service beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen maßgeblich. Wer auf hohe Maschinenverfügbarkeit setzt, sollte daher auch bei Serviceleistungen auf garantiert zuverlässige Partner bauen.

Haken dran!

Checkliste für die Wahl eines Servicepartners:

  • 24-h-Hotline an 365 Tagen mit direkten und kompetenten Ansprechpartnern
  • Kurze Reaktionszeiten
  • Technologieübergreifendes Know-how
  • Transparentes und zertifiziertes Leistungsspektrum
  • Zuverlässiger und schneller Reparaturservice
  • Verwendung von Originalersatz- und Reparaturteilen
  • Produktüberholung mit Gewährleistung
  • Auslieferung der Reparaturen in optisch neuwertigem Zustand
  • Prüfung nach Werksspezifikation
  • Transparentes Kostengefüge